Die dargestellten Figuren

Die Verkündigungs-Szene
Die Weihnachtsszene
Menschen aus der Geschichte und Gegenwart Sunderns

Um die biblischen Szenen gruppieren sich die verstorbenen Persönlichkeiten aus dem Bereich der heutigen Stadt Sundern. Die Figuren von Helmut Hecker korrespondieren mit den Panoramabildern von Willi Wiegenstein.
Am vom Betrachter aus linken Rand erkennt man die Enkhauser Pfarrkirche St. Laurentius mit dem Haus Lübke. Als berühmtester Sohn der Stadt erscheint vor seinem Elternhaus Heinrich Lübke (1894-1972), Landes- und Bundesminister für Landwirtschaft und Ernährung und schließlich zweiter Bundespräsident der Jahre 1959-1969 mit Kartoffelsack und Grundgesetz in der Hand. Heinrich Lübke war kein strahlender Präsident, kein Staatslenker, ihm lagen keine großen Auftritte. Er erfüllte sein Amt in aller Bescheidenheit, ja mit einer gewissen Biederkeit. Sein Stil war es, pflichtbewusst, treu und redlich erster Diener des Staates zu sein. So diente er in zwei Perioden und wurde vor allem auch zum Anwalt der Menschen in der sogenannten „Dritten Welt“, die ihm große Anerkennung entgegenbrachten. Nach seinem Tode am 6. April 1972 in Bonn fand er und schließlich auch seine Gattin die letzte Ruhestätte in der Familiengruft seines Heimatdorfes, dem er sich immer sehr verbunden wusste. Wie resümierte Josef Klauke in einem Artikel des Jahrbuches HSK 1985: „Niu sin ik wieer terhäime!“
Neben dem Inhaber des höchsten Staatsamtes der Bundesrepublik steht in Kapitänsuniform sein älterer Bruder Friedrich-Wilhelm Lübke (1887-1954), der als 14jähriger von zuhaus ausriss, zur See fuhr und das Kapitänspatent für große Fahrt erwarb. Mehrere Jugendbücher, die er hier zum Christkind trägt, sind das literarische Ergebnis dieser abenteuerlichen Zeit. Der spätere Landwirt in Augaard bei Flensburg hat im Dritten Reich die ihm anbefohlene Deportation dänischer Juden vereitelt. Seit 1946 Landrat stieg Lübke fünf Jahre später zum Ministerpräsidenten des Landes Schleswig-Holstein auf. Nach segensreichem Wirken in dieser Aufgabe starb er nach schwerer Krankheit am 16. Oktober 1954 und liegt in der Nähe seines Hofes begraben. Die Gebrüder Lübke waren bei der Erfüllung ihre Ämter in besonderer Weise vom christlichen Glauben und Ethos bestimmt.
Ein weiterer berühmter Sohn des alten Kirchspiels Enkhausen ist der aus der Freiheit Hachen stammende Dr. Bernhard Frick (1600-1655). Der Dechant des Busdorfstifts und Propst der Gaukirche in Paderborn hatte ebenso das Amt des dortigen Generalvikars und des Weihbischof der Diözesen Paderborn und Hildeheim inne. Darüber hinaus wirkte Frick in der Diözese Münster und vor allem im zum Erzbistum Köln gehörigen Herzogtum Westfalen. Hier in unserer Heimat unternahm er von 1645 bis 1649 sechs zum Teil monatelange Reisen durch das Sauerland, um die zerrütteten und katastrophalen Verhältnis am Ende des Dreißigjährigen Krieges zu beheben. Aus seinem Tagebuch wissen wir, dass Frick in 158 Orten allein 47.199 Firmungen gespendet hat, 172 Altäre und für zehn Gotteshäuser Glocken konsekrierte, vier Kirchen und drei Friedhöfe wiedereinweihte. In Pontifikalkleidung bringt er den Reliquienschrein mit seinem Wappen, das drei auf sein Titularbistum Cardica hinweisende Disteln zeigt, als Geschenk zur Krippe.
Vor seiner Hellefelder Heimatpfarrkirche St. Martinus erscheint ein weiterer Bischof: Dr. Hugo Aufderbeck (1909-1981). Nach sehr fruchtbaren Jahren als Seelsorgeamtsleiter in Magdeburg stieg er zum Weihbischof und schließlich zum Apostolischen Administrator von Erfurt auf. Als Krippenfigur steht er zwischen dem dortigen Mariendom und der St. Severi-Kirche, die von Stacheldraht als Erinnerung an die schweren Zeiten der Kirche in der DDR-Diktatur umspannt sind. Seine Hand umfasst das Brustkreuz getreu seines Wahlspruchs aus der Offenbarung des Johannes 1,9: „Euer Bruder und Gefährte in der Bedrängnis und in der Königsherrschaft und im getrosten Aushalten in Jesus.“ Nach schwerer Krankheit starb Aufderbeck am 17. Januar 1981 und fand im Kreuzgang des Erfurter Domes seine letzte Ruhe.
Als eine weitere Berühmtheit, allerdings ganz anderer Couleur, erscheint das Butterbettchen, die Hellefelder Marketenderin Elisabeth Agnes Becker (1858-1932), mit Butter- und Eierkörben. An drei Tagen in der Woche wurden die Waren von ihr bei den Bauern des Alten Testamentes in Hellefeld, Altenhellefeld, Linnepe, Linneper Hütte, Meinkenbracht und Visbeck erworben und an den drei restlichen Tagen in Arnsberg verkauft. Bei jedem Wetter machte sie sich täglich mit dem 13 Pfund schweren Korb 50 Jahre hindurch auf den drei Stunden langen Weg in die Regierungsstadt und verband damit oft Botengänge für Kranke in die dortige Apotheke.
Am rechten Rand der Krippekulisse erkennt der Betrachter auf dem Panoramabild ein Fachwerkhaus und davor ein Fuhrwerk mit dem Kölner Dreikönigenschrein. Vor seinem Haus erscheint der Allendorfer Fuhrmann Friedrich Clute-Simon (1762-1842), der 1794 und 1803 den Kölner Domschatz samt Dreikönigenschrein sowie die Dombibliothek und das Archiv der Hohen Domkirche vom Rhein nach Arnsberg und zurück transportierte. Meistens folgte der Fuhrmann von Köln aus zuerst der sogenannten „Heidenstraße“ bis Wipperfürth und zog dann entweder nördlich in Richtung Lüdenscheid oder südlich über Meinerzhagen weiter. Die Südroute führte über Meinerzhagen-Valbert, d. h. Köln-Deutz-Wipperführt-Meinerzhagen-Valbert-Albringhausen-Nierhoff/Listerscheid-Attendorn-Schnellenberg-Niederhelden-Grevenbrück. Dann entweder über Rönkhausen-Lenscheid-Allendorf-Hachen-Wennigloh-Arnsberg oder über Faulebutter-Sundern-Hachen-Wennigloh-Arnsberg. Die Nord-Route folgte dem Weg über Lüdenscheid und Küntrop, d. h. Köln-Deutz-Wipperführt-Lüdenscheid-Werdohl-Küntrop-Balve-Hachen-Wennigloh-Arnsberg. Sunderner Stadtgebiet wurde also auf jedem Fall berührt. Abendländische Kunstwerke von unschätzbarem Wert fielen somit nicht in die Hände der französischen Revolutionsheere, sondern blieben der Nachwelt bis heute erhalten.
Zwei weitere Allendorfer Bürger, die Geistlichen Prof. Dr. Norbert Peters und Pfarrer Johannes Schmidt, sind zu erkennen:
Johannes Schmidt (1824-1881), genannt der „Lügenschmidt“, hatte als Student 1947 in Münster die bis heute bestehende Studentenverbindung Sauerlandia gegründet, deren Couleurband und Mütze er an der Krippe trägt. In seiner priesterlichen Laufbahn, zuletzt als Pfarrer von St. Severinus in Calle, war er aufgrund seiner harmlosen Witze und Anekdoten im ganzen Sauerland berühmt.
Als Wissenschaftler von internationalem Ruf gilt der Alttestamentler Prof. Dr. Norbert Peters (1863-1938), der an der Paderborner Philosophisch-Theologischen Akademie unterrichtete und dessen Professorentracht er an der Krippe trägt. Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts war er der heute allgemein gültigen Auffassung, dass das Buch Genesis mit der Erschaffung der Welt als religionsgeschichtlicher Mythos zu verstehen sei. Erst ab Abraham, dem Vater des Glaubens, sei von einer historisch fassbaren Gestalt die Rede. Fünfmal wurde ihm aufgrund dieser modernen Sichtweise einen Ruf auf einen auswärtigen Universitätslehrstuhl verwehrt. Erst die ihm durch Dompropst Linneborn 1928 verliehene Domkapitularenstelle würdigten auch seine hohen wissenschaftlichen Verdienste.
Aus der benachbarten Freiheit Hagen stammte der bereits genannte Prof. Dr. Dr. Johannes Linneborn (1867-1933). Als Professor für Kirchenrecht wirkte er nicht nur in Paderborn und Bonn, sondern ebenso als Offizial am Geistlichen Gericht der Paderstadt und als Dompropst. Daneben war der mit dem päpstlichen Ehrentitel Apostolischer Protonotar Ausgezeichnete Mitglied des Preußischen Landtages und Herausgeber der renommierten „Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertumskunde“, der Vorgängerin der heutigen „Westfälischen Zeitschrift“. Aufgrund des unermüdlichen und geschickten Einsatzes Linneborns kam es nicht nur zur Paderborner Diözesansynode, deren Ergebnis unter anderem 1923 die Schaffung des Dekanates Sundern war, sondern Dank seiner Diplomatie erreichte die Kirche 1929 das wichtige Preußenkonkordat. In dessen Zuge erhob Papst Pius XI. Paderborn zum Erzbistum und errichtete mit den Suffraganbistümern Fulda und Hildesheim die Paderborner Kirchenprovinz. Aus dem Domkapitel wurde das Metropolitankapitel. Und seit dieser Zeit ziert den hier mit abgebildeten Domturm in Paderborn das mit zwei Querbalken versehene Kreuz als Zeichen dieser hohen Auszeichnung. Linneborn blieb seiner Heimat zeitlebens sehr verbunden, nicht nur in der von ihm gern gebrauchten plattdeutschen Sprache, sondern vor allem auch als Jäger in den heimischen Revieren, woran das Jagdgewehr erinnert.
Auch der Sauerländer Nationaldichter Friedrich-Wilhelm Grimme (1827-1887) ist wandernd zur Krippe unterwegs. Grimmes Vater stammte ebenfalls aus Hagen, er selbst war oft im Hellefelder Pfarrhaus zu Gast. Ein reiches Schrifttum in hoch- und niederdeutscher Sprache zeugt bis heute von der Heimatliebe und vom literarischen Schaffen des in Münster gestorbenen Gymnasialdirektors, der auch Mitbegründer der dortigen Sauerlandia und bis zu dessen Tod mit Lügenschmidt befreundet war.
Vor der Ansicht von Kloster Brunnen entdeckt man einen Kapuzinerpater mit der Werler Madonna in der Hand. Er erinnert an die bis 1834 existente klösterliche Niederlassung, von der aus seit dem Beginn des 18. Jahrhunderts die Wallfahrer durch das Röhrtal zur Hellwegstadt Werl und dem dort seit 1661 verehrten romanischen Gandenbild zogen.  
An der Seite des Kapuziners steht der um 1310 amtierende Stockumer Pfarrer Heinrich, der wahrscheinlich aus der Kölner Kanonikerabtei St. Andreas stammte. Zur Pfarrei Stockum gehörte seit dem 9. Jahrhundert der gesamte südwestliche Bereich der heutigen Stadt Sundern. Die beiden sich in diesem Territorium befindlichen und durch den Arnsberger Grafen Ludwig gegründeten Freiheiten Sundern und Hagen versuchten zu Beginn des 14. Jahrhunderts selbstständige Pfarreien zu werden, was bis spätestens 1368 gelang. Pfarrer Heinrich weist hin auf den bedeutenden Stockumer Taufstein und damit auf die alten Taufrechte seiner St. Pankratius-Kirche. Die Stockumer Taufe mit seinen Reliefs aus der Zeit um 1225 zeigt die älteste Weihnachts- und Epiphaniedarstellung unserer Heimat.
An der vom Betrachter aus linken Rückwand tritt die oberhalb Sunderns am alten Weg nach Arnsberg stehende Kreuzberg-Kapelle zutage. Vor ihr Graf Ludwig von Arnsberg (+ 1313) im Ritterharnisch, der, wie bereits erwähnt, neben der Freiheit Sundern und der dortigen Kirchengemeinde St. Johannes Anfang des 14. Jahrhunderts die Orte Hagen und Langscheid gründete. Der friedliebende Landesherr bringt die heute leider verschollene Gründungsurkunde Sunderns zur Krippe. Sein Enkel, der 1310 zehnjährige Gottfried IV. (+ 1371), hält als Knappe bereits die Verkaufsurkunde von 1368 in der Hand, mit der die Grafschaft Arnsberg an Kurköln fiel. Als Dank für den Verkauf seines Territoriums liegt Gottfried als einziger weltlicher Fürst im Kölner Dom am Beginn des rechten Chorumgangs begraben.
Zwei bedeutende Bürger der Röhrstadt entdeckt man zu ihrer Seite: Zum einen Franz-Josef Tigges (1933-2001), der sich 1975 große Verdienste um die Gründung der Großgemeinde Sundern erwarb und über dreißig Jahre als ihr Bürgermeister segensreich wirkte. Er hält in den Händen den Grundrissplan der neuen Stadt mit ihrem Stadtwappen, das den Hl. Evangelisten Johannes zeigt. Der rote Punkt deutet auf die alte Titularstadt Grevenstein, die Bürgermeister Tigges, wie viele andere Bürger, im Zuge der kommunalen Neugliederung lieber auf dem Sunderner- und nicht auf dem Mescheder Stadtplan verzeichnet gesehen hätte. Der andere, in Schützenuniform Dargestellte ist Alois Busche (1915-2002), langjähriger 1. Brudermeister und Oberst der St. Hubertus-Schützenbruderschaft Sundern. Auch im Bereich der Caritas hat sich der praktizierende Christ große Verdienste erworben.
Auf der anderen Seite erscheint vor der St. Johannes-Pfarrkirche sitzend der Hl. Evangelist und Apostel Johannes. Der Pfarr- und Stadtpatron ist in schreibender Form, die Offenbarung empfangend dargestellt. Der Prolog seines Evangeliums kündet in kraftvoller Sprache von der Menschwerdung des ?????, des Wortes Gottes:
Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Im Anfang war es bei Gott. Alles ist durch das Wort geworden, und ohne das Wort wurde nichts, was geworden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen. Und das Licht leuchtete in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht erfasst. Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt. Er war in der Welt, und die Welt ist durch ihn geworden, aber die Welt erkannte ihn nicht. Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf. Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, allen, die an seinen Namen glauben, die nicht aus dem Blut, nicht aus dem Willen des Fleisches, nicht aus dem Willen des Mannes, sondern aus Gott geboren sind. Und das Wort ist Fleisch geworden und hat unter uns gewohnt, und wir haben seine Herrlichkeit gesehen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater, voll Gnade und Wahrheit. (Johannes, 1,1-5.9-14)
In der Nähe des Evangelisten erblicken wir zwei Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, die beide aus sehr angesehenen Sunderner Familien stammten und im Schatten der St. Johannes-Kirche aufgewachsen sind: In Handschellen gefesselt Dr. phil. Josef Kleinsorge (1878-1945), den man aufgrund seiner katholischen Glaubensüberzeugung und seiner mangelnden Bereitschaft, der Partei beizutreten, nach und nach als Leiter der Höheren Landwirtschaftsschule in Lüdinghausen demontierte, 1943 verhaftete und ein Jahr später in das Konzentrationslager Dachau einlieferte, wo er im Januar 1945 starb. Daneben der jüdische Metzgermeister Levy Klein (1865-1942/43), dessen Angehörige u. a. in Auschwitz und der selbst im Strafgefangenenlager Minsk Opfer des schrecklichen Holocaustes wurden. Er ist dargestellt mit der Kippa und dem Siebenarmigen Leuchter als Vertreter des Alten, des Ersten Bundes, dem auch Jesus entstammte. Beide Opfer des braunen Terrorregimes ehrte man in der Innenstadt durch die Benennung von Plätzen in der Nachbarschaft ihrer Elternhäuser.
Als Opfer des von Hitler angezettelten Zweiten Weltkrieges und seiner Folgen erscheint mit ihrem Sohn vor an der Krippe die aus Schlesien stammende Flüchtlingsfrau Selma Kegel (1904-1966). Auf der Flucht vor der heranrückenden Ostfront wurde ihr Mann von der Russen erschossen, ihr Vater ging in den chaotischen Bedingungen unter und ist bei der Flucht verschollen. Über Hamm gelangte sie schließlich mit ihren beiden Kindern in das Flüchtlingslager in der Settmecke. Später wirkte sie als Küsterin der neuangewachsenen evangelischen Kirchengemeinde bei Pfarrer Moslehner.
Die bis heute in hoher Verehrung stehende Olper Franziskanerin Schwester Haberilla (1885-1962), die 1960 Ehrenbürgerin der Freiheit wurde, erwarb sich große Verdienste als Caritas- und Gemeindeschwester in Sundern. Mit ihrer Einsatztasche in der Hand versorgte sie tagtäglich vom Schwesternhaus aus die Kranken und Hilfsbedürftigen im ganzen Umkreis.
Als Vorbilder für das Sunderner Bauernehepaar dienten Landwirt Johannes Schmitz genannte Wegewärters (1858-1938) und seine Ehefrau Maria geb. Kaiser (1867-1950). Sie stehen für die agrarische Tradition im Röhrtal.
Daneben kniet im blauen Arbeitsanzug mit dem typischen Essgeschirr, dem Henkelmann der Fabrikarbeiter Fritz Nöcker (1899-1985). Er repräsentiert die Gegenwart und Geschichte der Industrie und bringt Sunderner Produkte zur Krippe.
Ein kleines Mädchen im roten Kleid hält einen schlichten Blumenstrauß als Geschenk in der Hand. Es ist die Mutter des Verfassers, Ruth Schmitt geb. Iken (1931-1983), die einen Teil ihrer Kindheit bis zur Einschulung in Sundern verbrachte.
 
 
August Essleben
Der "Kardinalsochse"
Nicht "in", aber "vor" der Krippe: Pastor Michael Schmitt bei einer Krippenführung
Die Sunderner Heimatkrippe stellt das Geschehen der Heiligen Nacht dar: Gott wird Mensch in Jesus Christus, umgeben von Menschen unserer Heimat. 25 verstorbene Persönlichkeiten stehen für viele Jahrhunderte Glaubens- und Lebensgeschichte von Menschen der Stadt Sundern. Davor befinden wir uns als Betrachter und hoffentlich auch als Betende und Staunende wie die Hirten in Bethlehem vor 2000 Jahren.

Gebet:
Allmächtiger Gott, in der Geburt deines Sohnes offenbarst du dich selbst. Du willst Wohnung nehmen unter uns Menschen und mit uns Freude und Leid in Jesus Christus teilen. Vor den Toren Bethlehems und bei dieser Krippendarstellung vor den Toren Sunderns kam er zur Welt, weil man keinen Platz für ihn hatte. Deshalb bitten wir dich: Lass uns ihn aufnehmen in unser Leben, ihm Herberge sein mit seinem Wort und Sakrament, ihn, Christus, unseren menschgewordenen Bruder und Herrn. Amen.